Donnerstag, 25. Mai 2017

Vom Zauber morgens im Garten

Ich liebe es morgens früh durch den Garten zu gehen. Es ist meine entspannendste Zeit im Garten. Wenn ringsherum der Altagslärm noch nicht so laut ist und man ganz bei sich ist. Dann "brusel" ich oft so vor mich hin, da wird hier was gezupft und dort was hochgebunden und oft vergesse ich darüber ganz die Zeit.
 Unser eher schattigere Garten bietet dann auch ganz andere Eindrücke. Ich finde dann gerade die Lichtreflexe auf den Blättern ganz wunderbar.
Ich denke jeder hat da so seine Zeit zu der er am liebsten im Garten ist.
Bevor ich hier ganz ins Melancholische abgleite, hier die Bilder von heute morgen:

Heute morgen hatte ich beim spontanen Unkrautzupfen noch die Kamera umhängen, also gibts mal ein Foto aus dem Beet heraus fotografiert. So ein Blickwinkelwechsel ist gar nicht so schlecht.
Der Teichplatz liegt auch schon früh am Morgen in der Sonne. Und dort blüht es jetzt auch ganz heftig in Gelb.  Sumpfiris und  Frauenmantel sind jetzt gerade besonders üppig.
Die Camassia dagegen hält sich dezent zurück, zumindest diese cremefarbene Sorte.
Auch wenn die Blütezeit vom Mohn so kurz ist, die geschlossene Blüte ist auch jetzt schon schön.
Ein Projekt vom letzten Jahr: die alte Badewanne in der Wildwiese. Dort blüht jetzt das Sonnenröschen.

Der Innenhof sieht bei uns jedes Jahr anders aus. Die Kübelpflanzen wandern immer auf andere Plätze.
Zu meiner Freude ist auch meine Hostabestellung angekommen. Zuerst habe ich sie einmal eingetopft. Nun suche ich noch die besten Plätze.Ich habe festgestellt, daß sie im Garten viel besser anwachsen wenn sie schon größer sind, außerdem sind sie ja auch hervorragend für Töpfe geeignet.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Was jetzt so blüht


Der Garten fordert gerade bei uns viel Arbeitseinsatz. Wir sind laufend in unserer Freizeit dabei mit Züngsler befallene Buchsbäume zu entfernen und dort neue Pflanzen anzupflanzen. An vielen Stellen wird er nicht mehr so aussehen wie früher. Der Boden ist auch immer noch sehr trocken. Der wenige Regen war nicht so ergiebig, aber es soll sich ja ändern in den nächsten Tagen.
Jeden Abend laufe ich mit der Gießkanne zu den neuen Pflanzen. Es soll ihnen ja gut gehen!
So gibts heute mal wenig Text aber viele Fotos :
Geum rivale "Mai Tai"
Geranium him.  "Johnssons Blue"
Bitterwurz- Lewisia cotyledon

Geranium phaeum "Samobor"
Allium "Purple sensation"
Wiesenraute -Thalictrum aquilegifolium

Mittwoch, 10. Mai 2017

Der Garten der Hostafreundin

Vor einigen Tagen hatte ich das Glück den wunderbaren Garten einer Hostaliebhaberin zu besichtigen. Pünktlich zu Beginn des Besuches begann es zu regnen, was aber wahre Gartenbegeisterte nicht ausbremst. Nach der langen Trockenperiode im April ist Regen zur Zeit mehr als willkommen.
Und nun hereinspaziert ins Hostareich:
Ich mag es ja ganz besonders gerne wenn ich einen "fremden" Garten besichtige und es überall etwas zu entdecken gibt. Und das ist hier in diesem Gartenparadies so.
Neben den zahlreichen Hosta auch einige Stauden die ich noch nicht kannte oder bisher nur selten gesehen habe. So macht das "Gucken " von Gärten besonders viel Freude.
Die Hosta sind überall in den Beeten geschickt verteilt und so fällt die Sammelleidenschaft nicht sofort ins Auge. Nur an wenigen Stellen sind viele Hosta nebeneinander gepflanzt.

Späte Tulpen blühten noch in den Beeten ebenso wie einige Wildtulpensorten.
Diese farblich ausgefallenere Pflanzkombi mit der zierlichen Tulpe ( Tulipa buttalini "Bronze Charm" ), der Heuchera und dem Günsel  hat mir besonders gut gefallen. Es muss ja nicht immer knallig bunt sein.
Die Gärtenerin hat ein gutes Gespür  für Blattformen so sind in diesem Hangbeet auch viele unterschiedliche Heucheras und Kaukasusvergißmeinnicht mit ihren hübschen Blätter gepflanzt.
Da sieht das Beet auch noch nach der Blütezeit sehr atraktiv aus.

Diese hübsche, grazile  Tulpe schwebte geradezu über das Beet.

Neben den vielen Hosta in den Beeten gab es natürlich auch Hosta in Kübeln, wie hier eine kleine Gruppe von verschiedenen Sorten.
Ein großes Hangbeet wurde mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Storchenschnäbeln angepflanzt.
Ein gute Idee finde ich, und zur Blütezeit bestimmt eine Augenweide.
Ich mag diesen Garten und die Art wie er bepflanzt sehr. Ich war schon zum zweiten Mal dort zu Besuch und weiß daher, dass er auch im Sommer wirklich sehenswert ist.
Mit einer Tüte voll Ableger fuhr ich glücklich nach Hause.
Vielen Dank nochmal dafür und für die Erlaubnis Bilder aus dem Garten zeigen zu dürfen.